Microsoft Day 2014 - wrap up

Der Microsoft Day 2014 (gefolgt von der Expo ab 18:00) in der Hofburg in Wien war wieder eines der grössten Events von Microsoft in Österreich.

Auch ich habe es mir nicht nehmen lassen, dort über die neusten Entwicklungen - speziell news von der //build - informiert zu werden.

 

Die Kurzfassung ...

Die Kurzfassung: ein gelungenes Event, bei dem für mich das Networking im Vordergrund stand. Das Ambiente in der Hofburg war wie immer beeindruckend. Die Keynote wurde durch den Star Wars Part von Georg Binder massiv aufgewertet und die Sessions waren OK wobei einige ältere Themen scheinbar noch immer vorgekaut werden mussten (ist noch ein "Hello World" mit dependency injection notwendig?) 

Speziell im Gartensaal war die Temperatur teilweise unerträglich heiss. Netterweise hat @MicrosoftAT meinen rant-tweet gelesen und sich in near-real-time darum gekümmert - super! Das Essen war gut nur leider ziemlich überrannt ;) 

Noch ein Wort zum Round-Table-Format: Ich persönlich finde die Idee sehr gut und einige waren sehr gut besucht. Leider war aber auch der Geräuschpegel in den Räumlichkeiten ziemlich hoch um (wenn man stehen musste) noch was zu hören.  

 

Für alle, die mehr Details benötigen ;)

1. Strategie Update - Entwickeln auf der Microsoft Plattform

Andreas Pollak und Gerwald Oberleitner gaben einen groben Überblick über die mannigfaltigen Tools im Microsoft Stack und welche man wofür einsetzen kann. Zusammengefasst findet man das im .NET Technology Guide

 

2. Visual Studio 2013 Tips und Tricks

Andreas Pollak zeigte hier hands-on, wie man mehr aus Visual Studio herausholen kann - viele Shortcuts und Helferleins, die in folgendem Blogpost auf codefest.at zusammengefasst wurden. Interessant war der Ausblick, dass wohl in Zukunft noch mehr Infos in dem Heads-Up Display über Methoden/Klassennamen angezeigt werden.

 

3. Multiplattform - vom Desktop zur App

Rainer Stropek und Andreas Schabus zeigten, wie man seinen Code so strukturieren kann, dass möglichst viel wiederverwendet werden kann, wenn man für unterschiedliche Plattformen entwickelt. Wichtigste Message für mich war: wenn man multi-Plattform geht, muss man das richtig wollen. Es kostet viel Kraft und Geld. Und: bei simplen Projekten ist es möglicherweise effizienter, das ganze 2x zu entwickeln, anstatt möglichst großen Reuse anzustreben.

 

4. Windows Azure - Überblick über die neuen Möglichkeiten und "coolen features"

Die Session von Ulrich Homann hat hier eine Kombination aus allemeinen/bekannten Cloud-Vorteilen und neuen, erst vor wenigen Tagen auf der //build veröffentlichten Infos präsentiert. Für mich waren Case-Study Zahlen am beeindruckendsten:

  • NBC hat bei Video-Streaming mehr als 2.1mio viewer concurrent (!!) über Azure abgewickelt
  • Titanfall ist aktuell 500.000 cores in Azure skaliert (initiale Annahme: 35.000 cores)
Posted on April 9, 2014 and filed under Conferences.